Jedes Lager kennt sie: die Regale ganz hinten mit Beständen, die seit Jahren nicht angerührt wurden. Falsch bestellte Pumpen, Motoren aus einem stornierten Projekt, Lager einer längst ersetzten Maschine. Eines Tages fällt die Entscheidung: aufräumen. Und dann stellt sich die Frage — geht alles zum Schrotthändler, oder lässt sich mehr herausholen?
Die Rechnung, die oft übersprungen wird
Beim Schrotthändler zählt nur eines: das Gewicht. Ein 50-Kilo-Elektromotor bringt den Kilopreis für Mischmetall — ein Betrag, für den sich der Gabelstapler kaum lohnt. Derselbe Motor, verkauft als funktionierendes Industrieprodukt, bringt in der Regel ein Vielfaches. Der Unterschied liegt in der Bewertung: Der Schrotthändler sieht Metall, wir sehen ein Bauteil, auf das irgendwo in Europa ein Abnehmer wartet.
Was kostet Sie stillstehender Bestand eigentlich?
Toter Bestand wirkt kostenlos — er steht ja ohnehin da. In Wirklichkeit zahlen Sie dreifach. Erstens in Quadratmetern: Lagerfläche ist teuer, und jedes Regal voller Ladenhüter ist Fläche, die Ihrem laufenden Geschäft fehlt. Zweitens in der Bilanz: Bestand, der nichts mehr einbringt, belastet dennoch Ihre Zahlen und Verwaltung. Und drittens in entgangenem Erlös: Mit jedem Jahr, das gängige Komponenten länger stehen, altern die Baureihen und sinkt der Marktwert.
Wann ist Verschrotten doch die richtige Wahl?
Ehrlich gesagt: Nicht alles hat Handelswert. Stark beschädigtes Material, unvollständige Restposten oder Produkte ohne lesbares Typenschild haben manchmal wirklich nur noch Metallwert. Dieses Urteil sollten Sie aber besser nicht selbst nach Augenmaß fällen — was für Sie unverkäuflich aussieht, kann auf dem Ersatzteilmarkt gerade gefragt sein. Ältere Baureihen von Marken wie VEM oder Lenze bleiben beispielsweise gefragt, weil Maschinen mit diesen Komponenten noch Jahrzehnte laufen.
So gehen Sie eine Lagerräumung clever an
Unsere Arbeitsweise ist bewusst einfach gehalten — und mit einer guten Packliste geht es noch schneller und präziser:
- Haben Sie eine Bestands- oder Packliste? Senden Sie sie mit — eine Excel-Übersicht oder ein Auszug aus Ihrem System ist für uns der schnellste Weg zu einem vollständigen und scharfen Angebot
- Fotografieren Sie grob, was vorhanden ist — Übersichtsfotos der Regale plus Nahaufnahmen von Typenschildern, wo möglich
- Senden Sie alles über das Angebotsformular oder WhatsApp, mit einer Angabe zum Umfang
- Erhalten Sie innerhalb von 24 bis 48 Stunden ein unverbindliches Angebot für den Posten
- Wir organisieren den Transport — Sie stellen den Posten verladebereit, zum Beispiel auf Paletten; wo nötig, denken wir bei einer praktischen Lösung mit. Die Zahlung folgt innerhalb weniger Tage
Ein Angebot, ein Preis, ein Abholtermin. Ihr Lager ist leer, Ihre Bilanz ist bereinigt und der Erlös liegt um ein Vielfaches über dem Schrottpreis.
Unsicher, ob Ihr Bestand interessant ist?
Bieten Sie ihn einfach an. Wir prüfen alles — von Elektromotoren und Pumpen bis zu Lagern und Hydraulik — und sagen ehrlich, wenn etwas keinen Handelswert hat.